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Ausflug 2010,Hölloch im Muotathal

Ausflug 2010,unsere Vereinsreise

Hölloch-der Karate Club Brugg taucht ab

Es ist kalt am Sonntagmorgen den 29.08.2010. Hat es doch am Samstag zuvor wie aus Kübeln gegossen und es war nicht sicher ob wir unseren Ausflug so wie geplant durchführen können. Vierzig Mitglieder des shushin karate do Brugg (www.karate-brugg.ch) versammelten sich zum alljährlichen Vereinsausflug vor dem roten Haus. Warme Kleider und gutes Schuhwerk war angesagt. Selbstverständlich darf auch etwas zum grillieren nicht fehlen. So geht es mit dem Bus um 8.30 Uhr los in Richtung Innerschweiz ins Muotathal. Unterwegs erzählt unser Trainer Peter Schwob ein wenig über unserer Ziel, das Hölloch. Natürlich nur so viel, dass der anschliessende Wettbewerb immer noch zum Ratespiel wurde. Für alle war dann klar das das Hölloch das längste Höhlensystem in Europa war und dass es dort Stalaktiten und Stalagmiten gibt. Nur, wie lange ist es denn und welche dieser Tropfsteine wachsen von unten und welche von oben? Nach der Auflösung des Rätsels gab es von vielen Seiten ein grosses aha. Selbstverständlich gab es auch etwas zum gewinnen, was ein leuchten in den Augen von Gross und Klein ausgelöst hatte.
In Stalden angekommen werden wir vom Trekkingteam in Empfang genommen. Es werden drei Gruppen gebildet, eine für eine kurze Führung und zwei für eine Höhlenexpedition in die Tiefen des Berges,dort wo man ohne Seile und Steigleitern nicht mehr weiter kommt. Mit 200 km ist das Hölloch die Längste Höhle Europas. Nein nein, wir wollen nicht gleich alles sehen aber ein biesschen Expeditionsathmosphäre und Abenteuerfeeling sollte schon aufkommen. So werden wir mit Overall, Helm, Stirnlampe und Handschuhe ausgerüstet und schon kann es los gehen.
Der Einstig in die Höhle ist bereits die erste Prüfung, bleibe ich doch mit meiner Kamera fast stecken, so eng ist der Felsspalt durch den wir uns reinzwängen müssen. Aber egal, die Kamera muss mit, will ich doch das Ganze in Bild festhalten. Nach einigem zwängen, schieben und drücken sind wir alle durch das Nadelöhr und unsere rund drei stündige Tour kann beginnen. Wir kriechen durch knapp 50 cm hohe Gänge, seilen uns an 20 Meter hohen Wänden ab oder erklimmen diese an Ketten, überqueren Schluchten auf Leitern und das alles bei 6 °C und einer Luftfeuchtigkeit von über 90%. Zum Glück ist es so anstrengend und aufregend dass wir nicht frieren. In einem Teilstück das wir auf dem Bauch kriechend bewältigen müssen, werden wir aufgefordert das Licht auszumachen. Es ist absolut dunkel und ein mulmiges Gefühl beschleicht uns. Ohne jede Sicht weiter zu kriechen und nur seinen Gefühlen überlassen zu sein bringt den Einten oder Ander an seine persönliche Grenzen, eine wirklich tolle Erfahrung. Uns werden die Knie schon ein bisschen zittrig als wir wieder einmal vor einer Felswand stehen deren unteres Ende mit dem Licht der Lampen nicht auszumachen ist. Als wir dann noch aufgefordert werden auf dem Hosenboden nach unten zu rutschen, nur mit einem Seil in der linken Hand gesichert ist es endgültig vorbei mit der Selbstsicherheit. Allerdings wird diese Rutschfahrt den meisten in langer Erinnerung bleiben, erstens weil alles dann doch etwas harmloser war als es ausgeschaut hat und zweitens weil es eben sogar viel Spass gemacht hat. Nach rund drei Stunden und nur etwa 3 Kilometer Wegstrecke, wir sind tatsächlich nicht weiter vorangekommen denn Sicherheit geht über alles und das braucht seine Zeit, verlassen wir mit strahlenden Gesichter die Dunkelheit des Hölloches. Beim anschliessenden Bräteln und auf dem Heimweg mit dem Car werden die Erlebnisse diskutiert und verarbeitet. Es war ein toller Tag und Danke an alle Organisatoren (www.karate-brugg.ch) und dem Trekkingteam Schweiz für diesen tollen Tag.

Fotos dazu Hier

Präsident
Peter Schwob

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